Pressebericht Neujahrsempfnag 2026
FLZ von 26.01.2026
In Dinkelsbühl wird Geschichte lebendig: Königsanhänger kommen zusammen

Es ging bunt, fröhlich und kommunikativ zu: „Die Getreuen des Königs Gustav Adolf 1632” hatten zum Neujahrsempfang in den kleinen Schrannensaal geladen. (Foto: „Getreue“/Matthias Merz)
Mit einem feierlichen und zugleich bewegenden Neujahrsempfang haben „Die Getreuen des Königs Gustav Adolf 1632” laut eigener Mitteilung in Dinkelsbühl das neue Vereins-jahr eingeläutet. Der kleine Schrannensaal bot demnach den würdigen Rahmen für eine Veranstaltung, die Tradition, Verantwortung und gelebte Gemeinschaft eindrucksvoll miteinander verband.
Mehr als ein Gesellschafts-Event
Rund 120 Gäste folgten der Einladung und füllten den Saal mit Leben, Gesprächen und spürbarer Verbundenheit, berichtet der Verein. Bereits zu Beginn des Abends sei deutlich geworden, dass dieser Neujahrsempfang weit mehr sein sollte als ein gesellschaftliches Zusammentreffen.
Der Obrist und Vorsitzende Helmut Blank heiß die Gäste willkommen. Mit persönlichen und zugleich nachdenklichen Worten dankte er den Anwesenden für ihre Unterstützung, ihre Treue und ihr Interesse am Wirken des Vereins. Er erinnerte an die Verantwortung, die mit der Pflege historischer Traditionen einhergehe, und betonte, dass das Vereinsleben nicht allein aus Uniformen, Fahnen und Zeremonien bestehe, sondern vor allem aus den Menschen, die diese Geschichte mit Überzeugung und Herzblut tragen.
Beförderung zum Fahnenjunker

Feierliche Zeremonie: Auf Tradition legt der Verein großen Wert (Foto“Getreue“/Matthias Merz)
Die feierliche Beförderung zweier Vereinsmitglieder zum Fahnenjunker bildete laut Mitteilung den emotionalen Mittelpunkt des Neujahrsempfangs. Unter Leitung des Majors der Getreuen, Johannes Munique, wurden die beiden Anwärter auf die Fahne eingeschworen. Der Eid auf das Feldzeichen stellte nicht nur eine formale Handlung dar, sondern machte den tiefen symbolischen Gehalt dieses Amtes spürbar, heißt es weiter. Die anschließende Übergabe der Bestallungsurkunden durch Obrist Helmut Blank verlieh dem Akt zusätzliche Würde. In diesem Moment wurde sichtbar, dass die Beförderung zum Fahnenjunker Auszeichnung und zugleich ein Vertrauensbeweis des Vereins ist. Der langanhaltende Applaus der Gäste zeugte von der Anerkennung und dem Respekt, den diese Zeremonie hervorrief.
quelle: flz.de
