Presseberichte Turmeröffnung 2026
FLZ von 20.05.2026
Geschichte zum Anfassen in Dinkelsbühl: Nördlinger Torturm mit neuen Konzept

Nach der Winterpause ist der Nördlinger Torturm in Dinkelsbühler Altstadt wieder für Interessierte zugänglich. Mit einer Feier ist der Verein „Getreue des Königs Gustav Adolf 1632”, der die Räume in dem Baudenkmal betreut, in die Saison gestartet. Die Mitglieder haben dabei ihr neues Konzept für die dortige Ausstellung präsentiert.
Vorsitzender Helmut Blank blickte in seiner Begrüßungsansprache nicht nur auf die vergangenen Monate der intensiven Vorbereitung zurück, sondern stellte – wie es in einer Pressemitteilung heißt – auch die Bedeutung des Turms als historischen Erlebnisort heraus.
Besonders hob er die große Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder hervor, ohne die die Umsetzung des neuen Konzepts nicht möglich gewesen wäre. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer würdigte das Engagement des Vereins als wichtigen Beitrag zu Kultur und Geschichtsvermittlung. Der Nördlinger Torturm sei ein Bestandteil der Stadtgeschichte und habe durch das neue Konzept an Attraktivität gewonnen.
Einblick in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges
Ein zentrales Element dieses neuen Konzepts ist die Figur „Konrad”. Der schwedische Soldat aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges begleitet die Besuchenden auf ihrem Weg durch alle Etagen des Turms. In unterschiedlichen Szenen erzählt er vom Alltag eines Soldaten im Jahr 1632. Dadurch entsteht in der Ausstellung ein roter Faden, der Geschichte greifbar machen soll. Die Patenschaft für diese Figur hat OB Hammer übernommen. Die konzeptionelle Ausarbeitung lag federführend in den Händen der zweiten Vorsitzenden Silvia Grasschopp.
Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, hat Vereinsmitglied Johannes Munique auf der zweiten Etage einen Bereich gestaltet, der informative Inhalte und anschauliche Darstellung miteinander verbinde und so das Konzept im Turm ergänze. Gezeigt werden außerdem historische Ausrüstungsgegenstände. Ein Großteil der präsentierten Waffen stammt nach Angaben der Getreuen aus der Waffenschmiede des Meisters Saur aus Dinkelsbühl. Sie sollen nach den Vorstellungen des Vereins zu einer authentischen Darstellung der Zeit des Dreißigjährigen Krieges beitragen.
Eröffnung stieß auf großes Interesse
Neben geladenen Gästen waren auch viele weitere Besucherinnen und Besucher gekommen, um die Räume der verschiedenen Etagen des Turms zu besichtigen. Unter den geladenen Gästen befanden sich neben Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Bürgermeisterin Nora Engelhard auch zahlreiche Stadträte. Ebenso waren mehrere befreundete Vereine vertreten, darunter die Illow’sche Pulverrotte aus Altdorf, Omnis Ludus aus Mönchsdeggingen, das Lose Schwedenhäuflein aus Wallerstein, die Landsknechte 1634 aus Nördlingen sowie die Freunde Historischer Spiele aus Dinkelsbühl.
Für das leibliche Wohl der Gäste hatten die Getreuen bestens gesorgt. Es gab Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Bei Gesprächen tauschten sich Besuchende, Vereinsmitglieder sowie Angehörige befreundeter Gruppen aus.
Blickpunkt Dinkelsbühl Juni 2026
Feierliche Wiedereröffnung des Nördlinger Torturms
Geschichte zum Erleben in neuem Gewand
Seit 1. Mai 2026 hat der Nördlinger Tor
turm nach der Winterpause und mit
einem vollständig neu ausgearbeiteten
Konzept wieder für die Öffentlichkeit
geöffnet. Der Nördlinger Torturm ist
ein lebendiger Bestandteil der Stadtge
schichte, der durch das neue Konzept
weiter an Attraktivität gewonnen hat:
Ein zentrales Element dieses neuen
Konzepts ist die Figur „Konrad“. Der
schwedische Soldat aus der Zeit des
Dreißigjährigen Krieges begleitet die
Besucher nun auf ihrem Weg durch alle
Etagen des Turms. In unterschiedlichen
Positionen und Szenen dargestellt,
erzählt Konrad auf anschauliche und
teilweise augenzwinkernde Weise vom
Alltag eines Soldaten im Jahr 1632. Da
durch entsteht ein roter Faden, der die
Ausstellung verbindet und Geschich
te greifbar macht. Die Patenschaft für
diese Figur hat Oberbürgermeister Dr.
Christoph Hammer übernommen. Die
konzeptionelle Ausarbeitung und Um
setzung der Figur lag federführend in
den Händen der 2. Vorsitzenden Silvia
Grasschopp, die damit maßgeblich zur
neuen inhaltlichen Ausrichtung beige
tragen hat. Ein weiterer wesentlicher
Bestandteil des Turms ist die Ausstel
lung in der zweiten Etage, die
vom Vereinsmitglied Johannes Muni
que gestaltet wurde. Mit viel Liebe zum
Detail und historischem Feingefühl
entstand hier ein Bereich, der infor
mative Inhalte und anschauliche Dar
stellung miteinander verbindet und so
das Gesamterlebnis im Turm sinnvoll
ergänzt. Ergänzt wird die Ausstellung
durch eine Vielzahl historischer Aus
rüstungsgegenstände: Ein Großteil der
präsentierten Waffen stammt aus der
Waffenschmiede des Meisters Saur aus
Dinkelsbühl und trägt maßgeblich zur
authentischen Darstellung der Zeit des
Dreißigjährigen Krieges bei.
Ansprechpartner: Helmut Blank
Termine können unter info@getreue
des-koenigs.de oder obrist@getreue
des-koenigs.de oder telefonisch unter
0170-8364672 gebucht werden.
Winterpause von November bis April

